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Die Kirchenburg

Die Friedhofsburg, auch Kirchenfestung oder Kirchenburg genannt, erhebt sich inmitten des "unteren Dorfes", das von ihrer Eindringlichkeit und Wucht vollkommen beherrscht wird. Von der Linde her erblickt man vor sich die kräftigen Mauern mit ihren Türmen, wie sie in alles überragender Weise in die Höhe streben. In ihrer Gesamtanlage bildet die Effeltricher Friedhofsburg ein Fünfeck, das mit fünf Türmen bewehrt ist. Drei Rundtürme und der Torturm sind noch gut erhalten, während von einem großen Viereckturm an der Südwestseite nur noch die Grundmauern vorhanden waren.
Leider war der südwestliche Viereckturm zerstört und es liegt völlig im Dunkel, wie lange er verfallen war und was der Grund der Zerstörung war. Unter Anweisung des Amtes für Denkmalpflege wurde er 1962 aufgebaut und ist ein würdiger Raum für das noch fehlende Leichenhaus.
Bevor ein Besucher den Friedhof betritt, bemerkt er über dem breiten Eingangstor drei wertvolle gotische Holzplastiken, die früher den alten Hochaltar zierten: die Heiligen Sebastian, Georg und Laurentinus. Alle drei Figuren stammen aus der Werkstatt des berühmten Meisters Nußbaum. Ein mit Krabben und Fialen geschmückter Erker birgt den Kirchenpatron St. Georg (im frühen 16. Jahrhundert geschnitzt).
Geim Georgsritt wird dieses Reiterstandbild von jungen Männern in Effeltricher Tracht mitgeführt.

Das ist nicht lustig.