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Die Schule

In früherer Zeit, als Neunkirchen noch ein Kloster besaß, mußten die Kinder von Effeltrich während des Winters nach Neunkirchen in die Schule.
Effeltrich gehörte damals auch zur Pfarrei Neunkirchen, bis es im Jahre 1661 zur Pfarrei Kersbach kam.
Es lässt sich nicht mehr feststellen, seit wann Effeltrich ein eigenes Schulhaus besaß. Es ist jedoch zu vermuten, dass dieses erste Schulgebäude ein Zehnthaus war, das später für Schulzwecke eingerichtet wurde. In diesem Gebäude war auch ein Raum für den geistlichen Herrn vorhanden, der damals von Kersbach kam. Es kann sein, dass dieses Haus 1702 als Schulhaus ausgebaut wurde und den Platz vor der Kirche einnahm.
Die erste Schule wurde 1904 behutsam eingelegt und sogar mit Fenster und Türen wieder aufgerichtet und diente mit einer Wohnung als Rathaus und heute als Arztpraxis.
Im Jahre 1904 plante man das zweite Schulhaus, das 1906 fertig war und mit zwei Schulsälen und den entsprechenden Lehrerdienstwohnungen bis 1959 treue Dienste tat (heute Pfarrhaus und öffentliche Bücherei).
Am Ende des schrecklichen Zweiten Weltkrieges (1939 bis 1945) brach ein aufrüttelndes Ereignis ein: Das Zurückfluten aller Deutschen aus den europäischen Ostländern. Nach den für uns so schicksalsschweren Beschlüssen von Jalta und Potsdam kehrten die Bewohner der deutschen Ostprovinzen sowie die Deutschen aus den Sudetenländern, auch Ungarn, Jugoslawien usw. wieder "heim ins Reich".
Effeltrichs Einwohnerzahl wuchs plötzlich sprunghaft um mehr als 320 Seelen an; im Jahre 1949 besaß das Dorf 1181 Einwohner. Nun vermochte die altehrwürdige Wehrkirche die Gläubigen nicht mehr zu fassen und die beiden vorhandenen Schulsäle erwiesen sich zu klein für die hohe Schülerzahl, die sich zwischen 150 und 200 bewegte.
Im Jahre 1959 wurde die Schule gebaut, 1968 bereits erweitert und 1972 wurde mit einer Turnhalle das Projekt abgeschlossen. 1997 wurde dazu noch eine Freisportanlage gebaut.

Das ist nicht lustig.